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Auf welche Weise kann Metall lackiert werden?

  • metallbauauswahl.de
  • Aktualisiert 12. November 2025 um 22:26
  • 372 Mal gelesen
  • ca. 21 Minuten Lesezeit
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In diesem Artikel erfahren Sie, wie Metall lackiert werden kann. Wir werden auf die Grundierung des Metalls, das Auftragen des Lackes, die Trocknung, das Schleifen und Polieren sowie die Pflege der lackierten Metallteile eingehen.

Tipps und Tricks zur Metall Lackierung
Handwerkliche Techniken
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Grundierung des Metalls
  2. Vergleich der Lacktypen für Metallbauer
  3. Auftragen des Lackes
  4. Schritt für Schritt Lackierprozess für Metallbauprojekte
  5. Trocknung des Lackes
  6. Haftvorbereitungsmethoden und ihre Eignung
  7. Schleifen und Polieren
  8. Problemlösungsübersicht Lackierung
  9. Lackierte Metallteile pflegen
  10. Häufige Fragen zur Metalllackierung
  11. Metallbauer in der Nähe

Grundierung des Metalls

Die Grundierung des Metalls spielt eine entscheidende Rolle beim Lackieren von Metallteilen. Sie dient dazu, die Oberfläche des Metalls vor Korrosion zu schützen und eine optimale Haftung des Lackes zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Arten von Grundierungen, die je nach Art des Metalls und der erforderlichen Lackierung verwendet werden. Einige Grundierungen enthalten Rostschutzmittel, um das Metall vor der Bildung von Rost zu schützen, während andere speziell auf die Haftung des Lackes abgestimmt sind. Vor dem Auftragen der Grundierung muss die Metalloberfläche gründlich gereinigt und von Schmutz, Fett und anderen Verunreinigungen befreit werden, um eine gleichmäßige und dauerhafte Grundierung zu gewährleisten.

Die Grundierung des Metalls erfolgt in der Regel in mehreren Schichten, wobei jede Schicht sorgfältig trocknen muss, bevor die nächste Schicht aufgetragen wird. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Abdeckung der Metalloberfläche und eine hohe Qualität der Lackierung. Nachdem die letzte Schicht Grundierung aufgetragen wurde, kann der eigentliche Lack in der erforderlichen Farbe aufgebracht werden. Die richtige Grundierung des Metalls ist entscheidend für eine qualitativ hochwertige Lackierung von Metallteilen. Sie schützt das Metall vor Korrosion, verbessert die Haftung des Lackes und sorgt für eine gleichmäßige und dauerhafte Lackierung. Ein sorgfältiger und professioneller Umgang mit der Grundierung ist deshalb unerlässlich für eine langanhaltende und optisch ansprechende Lackierung von Metallteilen.

Vergleich der Lacktypen für Metallbauer

Lacktyp VorteileTypische Einsatzgebiete
Pulverbeschichtung auf Polyester- oder Epoxydharzbasis Sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastung und Kratzer durch glasfaserverstärkte Harze; optimale Härteentwicklung bei Raum- und 60 °C-Temperaturen Maschinenteile und Stahlkonstruktionen in Hallen und Werkstätten
2K-Polyurethan-Lack mit hoher Kratzfestigkeit Lange Lebensdauer durch Filmstärke und ausgezeichnete Deckkraft, begleitet von moderater Wärmeflexibilität und guter Haftung auf Metalluntergründen Außen- und Innenbauteile in rauen Industrieumgebungen, Zargen und Geländer
Epoxidharz-Primersystem für Metallkonstruktionen Kombination aus Härte, chemischer Beständigkeit und zügiger Trocknung; Einsatz im industriellen Umfeld mit wechselnden Beanspruchungen Allgemeine Metallbauteile, Rohre, Rahmenkonstruktionen und Stahltreppen
Zinklaminat- Grundierung für Rostschutz Korrosionsschutz durch integrierte Zinkscheiben oder Substratpassivierung, verhindert Rostbildung und verlängert Wartungsintervalle Rostige Grundflächen vor der Beschichtung, Bronzierungen oder Verzinkungsnachbehandlungen
PPG Duranar SSA-Polyester-Pulverlack in spezieller Metal-Edition Witterungsbeständigkeit und Widerstand gegen UV-Beständigkeit, Farbtonstabilität sowie einfache Nachbearbeitung im Werk- oder Gelände Fassaden- und Metallverkleidungen mit hohen Ansprüchen an Farbtontreue und Kratzfestigkeit
Jotun Jotamastic 90 Rostschutzgrundierung mit integrierter Haftvermittlung Wirksamer Rostschutz bei stark korrosiven Umgebungen; minimiert Langzeitkorrosion durch hochwertige Haftgründe und Korrosionsschutzschichten Brücken- und Stahlbaukonstruktionen, die eine zuverlässige Rostbarriere benötigen
Hempel Norsprime Industial-PU-Topcoat für schlagfeste Oberflächen Schlag- und stoßfeste Oberflächen mit guter Haftung auf Stahlbauteilen, geeignet für Maschinengehäuse und Förderanlagen Gehäuse, Motorabdeckungen, Förderanlagen in Produktionslinien
AkzoNobel Interpon D2525 Pulverlack mit Multieffekt-Finish Kompaktes Mehrschichtsystem mit Tiefenglanz und farbintensiver Oberfläche, ideal für Sichtbereiche in Industriehallen Sichtflächen in Logistik- oder Gewerbebauten, bei denen Farbton und Glanz gefragt sind
Axalta Alesta AF-Topcoat für gewerbliche Anwendungen Glanzsiegel mit langanhaltender Farbbrillanz, resistent gegen Umwelteinflüsse und einfache Reinigung Außeneinsatz bei gewerblichen Gebäuden, Parkhäusern und Einrichtungen mit hohen Beanspruchungen
Sherwin-Williams Nanotechnik-Dispersionslack für Leichtbauteile Schmutzabbau und hydrophobe Oberflächeneigenschaften; gute Beständigkeit gegen Chemikalien und leichte Pflege Metallbauteile in Feuchträumen oder Kühlhäusern, bei denen Reinigungsläufe anfallen
NFC-2K-Epoxy-Außenbeschichtung mit UV-Stabilität Schnelle Topcoat-Verarbeitung, geringe Trockenzeiten, geeignet für mehrlagige Aufbauverfahren und Reparaturen Hochwertige Primersysteme vor dem Endlack, geeignet fürfeste Rostvorsorge und Haftvermittlung
Knopp 2K-Acrylat-Lack für zügige Nachbearbeitung und Ausbesserungen Schnelle Aushärtung mit UV- oder Wärmeunterstützung, gute Beständigkeit bei moderaten Temperaturen und einfache Ausbesserungen Reparaturlackierungen an beschädigten Flächen sowie Ausbesserungen an bestehenden Beschichtungen

Auftragen des Lackes

Auftragen des Lackes Um Metall zu lackieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Lack auf das Material aufzutragen. Eine Möglichkeit ist das klassische Streichen mit einem Pinsel. Hierbei wird der Lack gleichmäßig auf die Oberfläche des Metalls aufgetragen. Eine genauere und präzisere Alternative ist das Lackieren mit einer Lackierpistole. Diese erlaubt es, den Lack feiner zu verteilen und somit ein gleichmäßigeres Endergebnis zu erzielen.

Ein weiteres Verfahren, um Metall zu lackieren, ist das Tauchen des Materials in einen Lackbehälter. Dabei wird das Metall komplett in den Lack getaucht, sodass die Oberfläche vollständig bedeckt ist. Dies ermöglicht eine besonders gleichmäßige Beschichtung des Metalls. Alternativ kann der Lack auch mittels einer Sprühanlage aufgetragen werden. Hierbei wird der Lack fein zerstäubt und auf das Metall gesprüht, wodurch ebenfalls eine gleichmäßige und glatte Oberfläche entsteht. Es ist wichtig, beim Auftragen des Lackes auf Metall darauf zu achten, dass dieser gleichmäßig und möglichst dünn aufgetragen wird, um eine glatte Oberfläche zu erzielen. Zudem sollte die Umgebungstemperatur beachtet werden, da zu hohe oder zu niedrige Temperaturen die Trocknungszeit und das Endergebnis des Lackes beeinflussen können. Durch das fachgerechte Auftragen des Lackes wird nicht nur die Optik des Metalls verbessert, sondern auch seine Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit erhöht.

Schritt für Schritt Lackierprozess für Metallbauprojekte

Schritt BeschreibungDauer der Aufgabe
Vorreinigung und Entfettung Öl- und Fettspuren durch alkalische Reiniger lösen, anschliessende Spülung mit klarem Wasser, Oberflächen trocken wischen etwa zwei Stunden
Schleifen und Strukturierung Mechanische Rauhheit schaffen durch Drahtbürste oder Schleifpapier bis P120, ISO-Standards beachten etwa drei Stunden
Phosphatierungsvorbehandlung Phosphatierung nach DIN EN 10268 für Haftgrund und Rostschutz etwa zwei Stunden
Grundierung Epoxidsystem Epoxid-Grundierung wie Interpon D1020 dünn auftragen, Trockenzeit gemäß Herstellerangaben etwa eine Stunde
Haftbrücke / Zwischenlack Auftragen einer Haftbrücke zur verbesserten Haftung der Deckbeschichtung etwa eineinhalb Stunden
Deckbeschichtung – Pulverbeschichtung Pulverbeschichtung im standardisierten Korb- oder Trommelverfahren mit feuerfestem Pulver etwa zwei Stunden
Pulver-Härtung Aushärtung der Pulverbeschichtung im Ofen bei festgelegter Temperatur und Zeit etwa eine Stunde
Kontrolle der Haftung und Oberflächenausgleich Prüfung von Haftung, Oberflächenebenheit und Defektanhebung, ggf. Nacharbeiten etwa eine halbe Stunde
Schichtdickenkontrolle Dickenmessung der Lackschicht mit Wet Film Gauge, Zielwerte beachten etwa zwanzig Minuten
Korrosionsschutzversiegelung Trägerschicht versiegeln mit Klarlack oder PU-Finish zum UV- und Korrosionsschutz etwa eine Stunde
Reinigung der Anlagen und Nachbereitung Spritz- oder Pullover reinigt die Anlage, Defekte dokumentieren und Systemprotokolle aktualisieren etwa eineinhalb Stunden

Trocknung des Lackes

Die Trocknung des Lackes ist ein wichtiger Schritt beim Lackieren von Metall. Nachdem der Lack aufgetragen wurde, muss er ausreichend Zeit zum Trocknen und Aushärten haben, damit eine widerstandsfähige Oberfläche entsteht. Dieser Vorgang kann je nach Lacktyp und Umgebungstemperatur mehrere Stunden oder sogar Tage dauern.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lack zu trocknen. Eine gängige Methode ist die natürliche Trocknung, bei der der Lack einfach an der Luft trocknen gelassen wird. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen, damit der Lack gleichmäßig trocknet. Alternativ kann auch eine Beschleunigung der Trocknung mithilfe von Infrarotlicht oder Trockenöfen erfolgen. Ein wichtiger Schritt bei der Trocknung des Lackes ist das Einhalten der vorgegebenen Trocknungszeiten, um eine optimale Haltbarkeit des Lackes zu gewährleisten. Zudem ist es ratsam, nach der Trocknung eine ausreichende Aushärtung des Lackes zu ermöglichen, damit die Oberfläche widerstandsfähig und kratzfest wird. Dies kann durch eine weitere Ruhezeit oder auch durch spezielle Härtungstechniken erreicht werden. Insgesamt ist die Trocknung des Lackes ein entscheidender Schritt bei der Lackierung von Metall, um eine haltbare und optisch ansprechende Oberfläche zu erzielen. Durch die richtige Trocknung und Aushärtung des Lackes können metallene Bauteile vor Korrosion geschützt und gleichzeitig ästhetisch veredelt werden.

Haftvorbereitungsmethoden und ihre Eignung

Methode BeschreibungEignung für Metallbauer
Pulverbeschichtung Gleichmäßige, robuste Deckschicht, hervorragende Beständigkeit gegen Kratzer und Witterung, ideal für Stahl- und Aluminiumkonstruktionen, oft in Sichtflächen eingesetzt, bevorzugt bei größeren Serien Geeignet für Stahl- und Aluminiumprofile, starke Haftung auf entfettetem Untergrund, gute Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse
Nasslackierung per Spritzpistole Glatter Farbauftrag ohne Trockenzeit zwischen Grundierung und Decklack; besonders geeignet für komplexe Formen, klare Farbgebung und gute Detailwiedergabe; Anwendung mit Spritzpistolen wie HVLP oder Airless Geeignet für filigrane Bauteile und Innenbereiche, Feinstauflösung der Deckschicht, reduzierte Trockenzeiten, ideal bei zeitnahen Reparaturen
2K-Polyurethan-Lacksysteme Extrem widerstandsfähig gegen UV-Strahlung, Chemikalien und mechanische Belastungen; Einsatz bei Fassaden, Toren und Maschinengehäusen; verbindet Grundierung, Zwischenbeschichtung und Decklack in einem System Geeignet für freitragende Bauteile und Exterieur-Elemente, lange Lebensdauer, beständig gegen Salzwasser-Schutzanstrich
Zinkphosphat-Grundierung mit Decklack Korrosionsschutz durch Zinkphosphat-Grundierung als Haftgrund; anschließend farbiger Decklack für dekorative Optik; sinnvoll bei Stahlbauteilen im Außenbereich, geringe Durchlässigkeit von Feuchtigkeit Geeignet für Außenbauteile wie Dachrinnen, Coils oder Türrahmen, hohes Maß an Korrosionsschutz, gut für Bauteile mit wechselnder Belastung
Pulver- und Effektpulver mit Metallic-/Struktur-Effekt Ideale Kombination aus Metallic- oder Strukturpulver für industrielle Optik; ermöglicht einzigartige Oberflächen wie Feuer- oder Steinstrukturen; geeignet für Geländer, Maschinengehäuse und Fassadenprofile Geeignet für repräsentative Oberflächen, dekorative Anwendungen, Sichtflächen mit metallic oder strukturierter Optik
Lackfolierung (Trockenfolierung) Lackfolien ermöglichen zügige optische Veränderungen ohne EBA, eignen sich gut für Musterbau, Messemonitoring und Wartung von lackierten Flächen; einfache Demontage und Reparatur Geeignet für Schaumgummi- oder Kunststoffträger, zügige Umsetzung großer Flächen, reversibel durch Entfernen der Folie
Korrosionsschutzhärtende Tauchlacke Behandlung mit Phosphatierung und anschließender Lackierung erhöht Haftung und Schutz gegen Korrosion; besonders sinnvoll vor anspruchsvollen Lackierprozessen bei Stahlkonstruktionen im Außenbereich Geeignet als Vorbehandlung für Metallbauteile in anspruchsvollen Einsatzgebieten, verlängert Haftung der Farbschicht
Airless-Spritzsysteme mit Hochglanz-Deckschicht Durchführung mit modernen Airless-/Airmix-Systemen, sehr gute Glanzgrade und gleichmäßige Deckung; oft verwendet in der industriellen Fertigung von Maschinen- und Gebäudekomponenten Geeignet für industrielle Serienproduktion, hohe Deckkraft auch auf unebenen Profilen, robust gegen UV und Witterung
Klarlack mit UV-Schutz auf Basis Polyurethan Klarlack mit UV-Schutz schützt farbige Decklagen vor Vergilbung und Kratzern; sorgt für verlängerte Lebensdauer von Innen- und Außenbauteilen aus Metall, gängig bei Türen, Zargen und Geländern Geeignet für dekorative Innen- und Außenflächen, hohe Harzfestigkeit, kratzfest
Wasserbasierte 1K- bzw. 2K-Lacksysteme aus Nanokalium Umweltfreundliche Alternative mit niedrigem Lösungsmittelgrad, geringe Geruchsemissionen, gute Haftung auf Eisen, Stahl und Aluminium, geeignet für Klein- bis Mittelserien und Retrofit-Projekte Geeignet für Bauteile aus Stahl und Aluminium, reduziert Umweltbelastung, kompatibel mit etlichen Schlussbeschichtungen

Schleifen und Polieren

Schleifen und Polieren sind zwei wichtige Schritte bei der Vorbereitung von Metallteilen für die Lackierung. Bevor der Lack aufgetragen werden kann, müssen die Oberflächen gründlich geschliffen werden, um Unebenheiten, Rost oder alte Lackschichten zu entfernen. Hierbei werden verschiedene Schleifmittel wie Schleifpapier oder Schleifvlies verwendet, je nachdem, wie stark die Oberfläche bearbeitet werden muss. Nach dem Schleifen folgt das Polieren, um eine glatte und gleichmäßige Oberfläche zu erzielen.

Beim Polieren werden feine Schleifmittel und Polierpasten verwendet, um die Oberfläche des Metalls zum Glänzen zu bringen. Ein gründliches Polieren ist entscheidend für ein hochwertiges Lackierergebnis und eine ansprechende Optik des Metalls. Dabei ist es wichtig, die richtige Technik und die passenden Werkzeuge zu verwenden, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Durch das Schleifen und Polieren werden nicht nur Unebenheiten entfernt, sondern auch die Haftung des Lackes auf dem Metall verbessert. Eine saubere und glatte Oberfläche sorgt dafür, dass der Lack gleichmäßig aufgetragen werden kann und länger hält. Daher sind Schleifen und Polieren unerlässliche Schritte bei der Vorbereitung von Metallteilen für die Lackierung und tragen maßgeblich zur Qualität des endgültigen Ergebnisses bei. Metallbauer sollten deshalb besonders auf diese Arbeitsschritte achten, um hochwertige lackierte Metallteile herzustellen.

Problemlösungsübersicht Lackierung

Problem UrsacheLösung
Haftungsprobleme durch unzureichende Oberflächenvorbereitung Oberflächenverschmutzung durch Montageöl, Fettfilm oder Staub Reinigungssequenz mit silikonfreiem Entfetter und anschließender Trocknung
Schichtaufbau unter Mitten rostiger Oberflächenfeuchte führt zu Haftungsproblemen Kondensat oder Restwachs auf dem Werkstück aus Aluminium 6082-T6 Gründliche Entfettung mit einem Mittel auf Ölbasis, anschließender Spülung mit Entölungswasser
Ausgehärtete Rostansätze beeinträchtigen die Haftung der Lackierung Roststreifen und Korrosionsspuren auf Stahlkonstruktionen Energieeffiziente Trocknung mit beheiztem Luftstrom und Lufttrocknung über Nacht

Lackierte Metallteile pflegen

Lackierte Metallteile können auf verschiedene Arten gepflegt werden, um ihre Lebensdauer zu verlängern und sie in einem guten Zustand zu halten. Eine Möglichkeit ist die regelmäßige Reinigung der lackierten Oberfläche mit einem milden Reinigungsmittel und einem weichen Lappen. Dadurch können Schmutz und Staub entfernt werden, die das Aussehen der Lackierung beeinträchtigen könnten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die regelmäßige Überprüfung der lackierten Metallteile auf Beschädigungen oder Abnutzungserscheinungen. Sollten Kratzer oder Risse entdeckt werden, ist es ratsam, diese zügigstmöglich zu reparieren, um Rostbildung zu verhindern. Hierfür können spezielle Lackstifte oder -sprays verwendet werden, die passend zur Farbe der Lackierung ausgewählt werden sollten. Durch diese kleine Instandhaltungsmaßnahmen kann die Optik der lackierten Metallteile erhalten bleiben. Zusätzlich kann eine regelmäßige Versiegelung der lackierten Metallteile durch spezielle Produkte vorgenommen werden. Diese schützende Schicht verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und anderen schädlichen Elementen in den Lack und trägt somit zur Langlebigkeit der Lackierung bei. Es ist wichtig, bei der Wahl des Pflegeprodukts darauf zu achten, dass es für lackierte Metallteile geeignet ist, um Schäden zu vermeiden. Durch diese Maßnahmen kann die Schönheit und Funktionalität der lackierten Metallteile langfristig erhalten werden.

Häufige Fragen zur Metalllackierung

  • Welche Vorarbeiten sind notwendig, bevor Metall lackiert wird?
    Vor der Lackierung empfiehlt sich eine gründliche Entrostung oder Umwandlungsbeschichtung (z. B. Zinkphosphat- oder Epoxidgrundierung) sowie eine gründliche Entfettung und Reinigung nach dem Standard der Kreislauftechnik. Die Oberflächenrauigkeit wird in
  • Wie unterscheiden sich Pulverbeschichtung und Nasslackierung für Stahlkonstruktionen?
    Pulverbeschichtung liefert eine robuste, chemikalienbeständige Schicht durch Hitzeeinwirkung und erzeugt eine gleichmäßige, verschleißfeste Oberfläche; Nasslackierungen ermöglichen feine Farbtöne und Flexibilität. Für Stahlkonstruktionen mit starker Beans
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  • Welche Typen von Grundierungen eignen sich für stark beanspruchte Metallteile gemäß ISO14644-1?
    Für stark beanspruchte Oberflächen eignen sich Grundierungen wie Epoxidharz- oder Polyurethan-Grundierungen, z. B. PPG Corroless oder Sikkens Cetol. Diese Systeme bieten Riffelungsschutz, Korrosionsbarriere und Haftung zu Topcoat. Schutzschichtstärke wird
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  • Welche Qualitätsprüfungen folgen nach der Lackierung gemäß DIN EN 1504?
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  • Welche Rolle spielen Umweltauflagen und Arbeitssicherheit bei der Metallbeschichtung im Bauwesen?
    Im Bauwesen gelten Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen: Emissionsgrenzwerte, Korrosionsschutz, Abfallentsorgung, Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), PSA, Absaug- und Filtertechnik, staubfreie Vorbereitungen, und sichere Entsorgung von Restmaterial. Arbeiten

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