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Was sind die typischen Anwendungsbereiche für Punktschweißen im Metallbau?

  • metallbauauswahl.de
  • Aktualisiert 12. November 2025 um 22:16
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Das Punktschweißen ist eine gängige Methode im Metallbau, die vielfältige Anwendungsbereiche abdeckt. In diesem Artikel werden die typischen Einsatzgebiete dieses Verfahrens beleuchtet, darunter die Automobilindustrie, der Behälter- und Apparatebau, die Blechverarbeitung, die Möbelherstellung und das Bauwesen.

Typische Anwendungen des Punktschweißens im Metallbau
Verbindungen und Schweißen
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Anwendungsbereiche in der Automobilindustrie
  2. Häufige Fragen zum Punktschweißen im Metallbau
  3. Verwendung im Behälter- und Apparatebau
  4. Glossar zum Punktschweißen für Metallbauer
  5. Einsatz in der Blechverarbeitung
  6. Praxisbeispiele aus Werkstatt und Baustelle
  7. Punktschweißen bei der Herstellung von Möbeln
  8. Checkliste Qualitätskriterien beim Punktschweißen
  9. Verbindung von Metallkonstruktionen im Bauwesen
  10. Typische Einsatzbereiche von Punktschweißen
  11. Metallbauer in der Nähe

Anwendungsbereiche in der Automobilindustrie

Punktschweißen ist ein weit verbreitetes Verfahren in der Automobilindustrie, das eine effiziente und dauerhafte Verbindung von Metallteilen ermöglicht. Die typischen Anwendungsbereiche für Punktschweißen im Metallbau erstrecken sich über verschiedene Bereiche in der Automobilbranche. In der Fertigung von Karosserieteilen wird das Punktschweißen eingesetzt, um verschiedene Bleche miteinander zu verbinden und so eine stabile und feste Struktur zu schaffen.

Durch die präzise Schweißtechnik können beispielsweise Hauben, Türen oder Kotflügel miteinander verbunden werden, um die Sicherheit und Stabilität des Fahrzeugs zu gewährleisten. Durch die hohe Präzision des Punktschweißens können komplexe Formen und Strukturen realisiert werden, die den Anforderungen in der Automobilindustrie gerecht werden. Auch in der Herstellung von Fahrwerksteilen findet das Punktschweißen Anwendung. Hier werden beispielsweise Stabilisatoren, Achsträger oder Federbeinaufnahmen mittels Punktschweißen miteinander verbunden. Diese Bauteile müssen hohen Belastungen standhalten und eine stabile Verbindung ist deshalb unerlässlich. Durch das Punktschweißen werden feste und zuverlässige Verbindungen geschaffen, die den Beanspruchungen im Fahrwerksbereich standhalten. Die hohe Festigkeit und Belastbarkeit der Punktschweißverbindungen stellen sicher, dass die Fahrzeugteile auch unter extremen Bedingungen einwandfrei funktionieren. Zusätzlich kommen Punktschweißverfahren auch bei der Herstellung von Motor- und Getriebekomponenten zum Einsatz. Hier werden beispielsweise Zylinderköpfe, Getriebegehäuse oder Motorhalterungen mittels Punktschweißen verbunden. Die hohe Präzision und Widerstandsfähigkeit der Punktschweißnähte gewährleisten eine langfristige und zuverlässige Funktionalität der Motorkomponenten. Der Einsatz von Punktschweißen in der Automobilindustrie trägt somit maßgeblich zur Qualität und Sicherheit der Fahrzeuge bei.

Häufige Fragen zum Punktschweißen im Metallbau

  • Welche typischen Bauteilverbindungen im Metallbau profitieren besonders vom Punktschweißen?
    Beim Punktschweißen verbinden sich Bleche durch lokale Schweißtiefen, was sich besonders für Rahmenprofile, Fassadenelemente und Trägerkonstruktionen eignet, bei denen Verzüge minimiert bleiben sollen.
  • Welche Konzepte eignen sich für Stahlrahmenkonstruktionen und Bleche mit unterschiedlichen Dicken beim Punktschweißen?
    Für Stahlbleche mit unterschiedlichen Stärken lassen sich Kombinationen aus Grund- und Überlappungsschweißpunkten verwenden, oft in einer Reihenfolge, die Versagensarten wie Aufplatzen reduziert.
  • Welche Rolle spielen Punktschweiß-Verfahren bei der Herstellung von Türrahmen und Geländerpfosten?
    Türzargen, Geländerpfosten und Steh-/2-Säulen-Konsolen profitieren von punktuellen Verbindungen, die hohe Steifigkeit ohne aufwändige Näharbeiten ermöglichen.
  • Wie lässt sich beim Punktschweißen eine hohe Tragfähigkeit in Rahmenstrukturen sicherstellen?
    Durch gezielte Punktschweißabstände, geeignete Vor- bzw. Nachbearbeitung und das richtige Spannsystem erhöht sich die Lastübertragung in Rahmenkonstruktionen erheblich.
  • Welche Vorteile bietet der Einsatz moderner Inverter-Schweißgeräte wie Fronius TPS 320i im Punktschweißen?
    Moderne Wechselrichtergeräte wie der Fronius TPS 320i ermöglichen stabile Impulsformen, geringere Wärmeeinträge und bessere Reproduzierbarkeit bei Serienarbeiten.
  • Welche Eigenschaften von Schweißzangen und Elektrodenspannung beeinflussen die Qualität beim Punktschweißen?
    Wesentliche Einflussgrößen sind Elektrodenspannung, Schweißzeit, Überschlagsdauer und die richtige Anordnung der Punkte, kombiniert mit sauberer Oberflächenvorbereitung.
  • Welche Unterschiede bestehen beim Punktschweißen von Stahl- gegenüber Aluminiumbaugruppen?
    Alubuild-Konstruktionen erfordern spezielle Elektroden, angepasste Druckwerte und ggf. Hilfsschichten, da Aluminiumschichten zügiger verdichtet werden als Stahl.
  • Welche typischen Qualitätskennzahlen gelten beim Punktschweißen im Metallbau, ablesbar an Prüfvorgängen?
    Typische Qualitätskennzahlen umfassen Punktverlust, Porenfreiheit, Randverformung und die tatsächlich erreichbare Zugfestigkeit der Verbindung im Verhältnis zum Basismaterial.
  • Wie lässt sich die Prozesssteuerung beim Punktschweißen mit Blick auf Produktivität optimieren?
    Die Prozesssteuerung profitiert von automatisierter Punktabstandsteuerung, Inline-Meschsicherung und Shuffle-Strategien, um Bruchstellen zu verhindern und Taktzeiten zu reduzieren.
  • Welche Schutzmaßnahmen und Arbeitssicherheitsaspekte sind beim Punktschweißen in Werkshallen zu beachten?
    Schutzeinrichtung, Gehörschutz, Absaugungen und geeignete Ohmgeneratoren zählen zum sicheren Arbeitsplatz, ebenso wie Schulungen zu Funkenflug und Brandrisiken.
  • Welche Beispielkonfigurationen zeigen den Praxiswert von Punktschweißen in Stahlkonstruktionen nach Normen?
    Praxisbeispiele zeigen Verbindungen an Stahlrahmen für Maschinengehäuse, Scheibenrahmen in Spannplattenkonstruktionen und Stützkonsolen nach EN 1090, inklusive typischer Punktdimensionen und Abstände.
  • Welche Trends prägen Punktschweißprozesse bei Metallbauern in den letzten Jahren?
    In den letzten Jahren haben digitale Prozessregelung, temperaturgeregelte Schweißzonen und modulare Schweißsysteme den Punktschweißprozess flexibler und reproduzierbarer gemacht.

Verwendung im Behälter- und Apparatebau

Das Punktschweißen im Metallbau wird häufig im Behälter- und Apparatebau eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch das gezielte Setzen von Schweißpunkten zwei oder mehr Metallteile miteinander verbunden werden. Dies ermöglicht eine zügige und effiziente Fertigung von Behältern, Apparaten und anderen metallischen Konstruktionen. Im Behälterbau werden oft Bleche und Profile Punktschweißen, um robuste und dichte Behälter für die Lagerung von Flüssigkeiten oder Gasen herzustellen. Dadurch können die Behälter hohen Belastungen standhalten und gleichzeitig eine lange Lebensdauer gewährleisten. Das Punktschweißen wird auch im Apparatebau angewendet, um komplexe Bauteile aus verschiedenen Metallteilen herzustellen. Diese Bauteile finden Verwendung in Anlagen und Maschinen für die Industrie. Darüber hinaus wird das Punktschweißen im Metallbau auch für die Fertigung von Schaltschränken, Gehäusen, Rohrleitungen und anderen Konstruktionen verwendet. Durch die präzise Verbindung der Metallteile können die fertigen Bauteile hohe mechanische Belastungen aushalten und sind gleichzeitig langlebig. Insgesamt ermöglicht das Punktschweißen im Behälter- und Apparatebau die Herstellung von hochwertigen und zuverlässigen metallischen Konstruktionen für verschiedene Anwendungsbereiche.

Glossar zum Punktschweißen für Metallbauer

Begriff Erklärung
Punktschweißen Eine Verbindung durch lokalen Stromfluss zwischen zwei Elektroden erzeugt Wärme, wodurch metallische Teile an der Kontaktstelle dauerhaft verbinden werden; typische Anwendungsbereiche im Metallbau sind Bleche bis 3–4 mm Dicke in Karosserieblechen, Stützko
Elektroden Gleithebel oder Kupfer- oder Wolfram-Elektroden, wassergekühlt, Durchmesser 6–12 mm, Lebensdauer von 5.000–15.000 Schweißzyklen je nach Material und Konditionen.
Schweißzange Am Punkt verschraubte oder verschleppte Schweißzangen mit stabilem Kraftschluss, federunterstützt oder hydraulisch, oft mit Schutzabdeckung und Kühlung.
Schweißzyklus Der Zyklus umfasst Anlegen, Stromimpuls (typisch 2–12 kA) und kontrollierte Abkühlung; Prozessdauer pro Verbindung liegt meistens im Bereich von einigen Hundert Millisekunden bis zu zwei Sekunden.
Klemmvorrichtung Klemmkraft wird durch Druckfedern oder hydraulische Zylinder erzeugt; typische Werte liegen je nach Blechteil zwischen 5 und 25 kN, mit feinen Einstellmöglichkeiten.
Materialpaarung Bei Stahl-Aluminium-Kontakt oder verzinkten Blechen ist eine geeignete Werkstoffpaarung nötig; gängige Kombinationen umfassen Kohlenstoffstahl mit verzinktem Stahl oder Aluminiumlegierungen wie AlMg3, oft mit Vorwärm- oder Oberflächenbehandlungen.
Oberflächenvorbereitung Vor der Punktschweißung erfolgt eine Reinigung oder Entfettung der Kontaktflächen, gegebenenfalls Vorwärmen auf 150–180 °C, um Oxidation zu minimieren und Widerstand zu senken.
Qualitätsprüfung Die Qualität wird durch Sichtprüfung, Prüfung der Nahtfestigkeit via Zugprobe und Messung der Elektrodenabnutzung bewertet; gute Verbindungen zeigen gleichmäßige, glänzende Nahtflächen mit minimaler Rissbildung.
Sicherheits- und Wartungskonzept Sicherheitskonzepte umfassen Not-Aus, Schutzabdeckungen, Schulung des Bedienpersonals, regelmäßige Wartung der Elektrodenköpfe und Kühlungssysteme sowie Dokumentation der Wartungsintervalle.

Einsatz in der Blechverarbeitung

Der Einsatz in der Blechverarbeitung ist einer der typischen Anwendungsbereiche für Punktschweißen im Metallbau. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem zwei Bleche an ausgewählten Stellen miteinander verschweißt werden. Dies ermöglicht eine feste und dauerhafte Verbindung, die gerade in der Blechverarbeitung von großer Bedeutung ist. Im Gegensatz zum durchgehenden Schweißen werden beim Punktschweißen nur vereinzelte Punkte miteinander verschmolzen.

Dies bietet den Vorteil, dass die Bleche an den nicht verschweißten Stellen keine Verformungen aufweisen und somit die Optik des Bauteils nicht beeinträchtigt wird. Das Resultat ist eine saubere und präzise Verbindung der Bleche, die den hohen Ansprüchen im Metallbau gerecht wird. Darüber hinaus wird das Punktschweißen häufig bei der Herstellung von Metallgehäusen, Schränken, Regalen oder anderen Blechkonstruktionen eingesetzt. Durch die punktuelle Schweißtechnik können auch dünnere Bleche miteinander verbunden werden, ohne dass es zu großen Verformungen kommt. Dies macht das Verfahren besonders geeignet für feine und filigrane Arbeiten im Metallbau.

Praxisbeispiele aus Werkstatt und Baustelle

Anwendung Beschreibung
Rundstäbe und Verbindungshalter in einem Stahlrahmen zusammenschweißen Bühnen- und Geländerbau: Punktschweißen von Gelenk- und Trägerverbindungen aus Profilstahl
Voraussetzung ist eine präzise Ausrichtung der Bleche, danach ermöglicht eine kompakte Punktschweißzange eine gleichmäßige Verbindung mit typischem Schweißstrombereich und kurzen Impulszeiten, wodurch Materialspannung minimiert wird. Ein robuster ABB IRB Die Anwendung sorgt für zügige Baugruppenfixierung, während der Robotik-Runner eine wiederholgenaue Positionierung sicherstellt; mit stationärer Punktschweißzange und Schweißzündungskontrolle wird eine belastbare Verbindung erzielt.
Rahmenkonstruktion aus Stahlprofilen Die Punktschweißung mit dem Fronius PS 50 ermöglicht stabile Verbindungen zwischen Stahlprofilen durch präzise Stromimpulse; Oberflächenvorbereitung und korrosionsschonende Oberflächenbehandlung sorgen für langlebige Verbindungen im Industrieumfeld.
Verbundene Stahlblech-Segmente eines Geländers Durchführung von eleganten Überlappungen in mehrschichtigen Blechen eines Geländers, bei dem saubere Nahtbildungen und geringe Verzugskräfte entscheidend sind, oft mit Schutzgasabdeckung.
Unterkonstruktion für Maschinenständer in der Produktion Unterkonstruktionen für Maschinen oder Montageräume profitieren von kurzen Schweißzeiten, einer gleichmäßigen Wärmeverteilung und der Wiederholgenauigkeit des Punktschweißprozesses.
Stahlblechgehäuse für Wänden und Durchläufe Gehäuse aus Stahlblech erfordern präzise Naben- und Kantenverbindungen; der PSW-Prozess sorgt für belastbare Verbindungen bei moderaten Blechdicken und bietet gute Automatisierungsmöglichkeiten.
Schweißverbindungen in Schiffs- und Offshore-Montagen In Schiffs- und Offshore-Projekten werden Punktschweißungen eingesetzt, um robuste Klemmen, Halterungen und Verbindungsstücke gegen Vibrationen und Feuchtigkeit zu sichern; eine geeignete Oberfläche schützt vor Salzkorrosion.
Klemm- und Halterahmen in ÖK-Förderanlagen Klemm- und Halterahmen in Förderlinien profitieren von gleichbleibenden Kontaktflächen, geringer Verzug und der Möglichkeit, zügige Serienverbindungen für modulare Baukästen zu realisieren.
Quadratische und rechteckige Stahlrohrrahmen für Tragwerke Stahlrohrrahmen für Tragwerke benötigen exakt gesetzte Punktschweißnähte, um eine gleichmäßige Lastführung sicherzustellen; robuste Qualitätsprüfung sichert Langlebigkeit in wechselnden Witterungsbedingungen.
Verbindung von Tür- und Torrahmen aus Stahl Tür- und Torrahmen aus Stahl setzen auf widerstandsfähige Schweißpunkte, die eine reibungslose Beweglichkeit und lange Lebensdauer der Flügel gewährleisten, auch bei häufigem Öffnen und Schließen.

Punktschweißen bei der Herstellung von Möbeln

Punktschweißen bei der Herstellung von Möbeln gehört zu den typischen Anwendungsbereichen im Metallbau. In diesem Prozess werden einzelne Punkte auf den Metallteilen erhitzt und unter Druck miteinander verbunden, um stabile Verbindungen zu schaffen. Dies ist besonders wichtig bei der Fertigung von Möbeln, da die Schweißpunkte eine hohe Tragfähigkeit und Langlebigkeit gewährleisten. Durch das Punktschweißen können verschiedene Metallteile miteinander verbunden werden, um komplexe Möbelkonstruktionen zu realisieren.

Dabei ist es wichtig, dass die Schweißpunkte präzise gesetzt werden, um eine gleichmäßige Verteilung der Belastung zu gewährleisten. Dies ermöglicht eine hohe Stabilität und Festigkeit der Möbelstücke, die auch hohen Belastungen standhalten können. Darüber hinaus ermöglicht das Punktschweißen eine saubere und ästhetische Verbindung der Metallteile, was besonders bei designorientierten Möbeln von Vorteil ist. Die Schweißnähte sind meist kaum sichtbar und tragen zur hochwertigen Optik der Möbel bei. Zudem können durch das Punktschweißen auch Materialien wie Edelstahl oder Aluminium miteinander verbunden werden, um besondere Designmöbel herzustellen. Insgesamt spielt das Punktschweißen bei der Herstellung von Möbeln im Metallbau eine wichtige Rolle, um qualitativ hochwertige und langlebige Produkte zu schaffen. Durch die präzise Verbindung der Metallteile können anspruchsvolle Designideen umgesetzt werden, die gleichzeitig funktional und stabil sind.

Checkliste Qualitätskriterien beim Punktschweißen

Kriterium Empfehlung
Elektrische Verbindung bei Dünnblech bis 1,5 mm Stahl gelingt zuverlässig unter Nutzung eines modulierten Schweißzyklus Qualitätskriterium erfordert eine wiederholbar stabile Schweißfolge, wodurch feine Poren im Randbereich vermieden werden
Bei rostfreien Stahlblechen ab 1,5 mm empfiehlt sich eine Vorspannung und optimierte Elektrodenform, um Rissbildung zu verhindern Durchführung mit Feingliederung des Impulsformats, wie bei Fronius TPS 320i, um Porosität zu minimieren und gleichmäßige Anschlussflächen zu sichern
Kernpunkt Wirkdauer des Netztakts: Die Pulsfolge bei Fronius TPS 320i sollte auf eine stabile Gleichrichtung gehend stabilisiert sein Oberflächenvorbereitung spielt eine zentrale Rolle: Entfernen von Öl, Rost und Fett vor dem Punktschweißen, damit die Elektroden korrekt zentrieren
Verarbeitung von Aluminium legt Wert auf saubere Oberflächen und Spezifikationen der Aluminiumschicht, etwa AlMg3, für gleichmäßige Verformung Materialkombinationen wie Stahl-Aluminium erfordern eine separate Programmebene, angepasst an Unterschiede in Wärmeleitung und Schmelzverhalten
Geeignete Elektrodenausführung erhöht die Lebensdauer bei Blechelementen mit Carbo-Nitrid-Beschichtung, hier empfehlen sich Hartmetall- oder Kupferplatten Elektrodenmaterialien wie Kupfer mit ausreichender Härte (z. B. CuCrZr-Legierungen) verlängern die Standzeit bei hohen Zyklenbelastungen
Wärmespeicherung der Schweißstelle berücksichtigt: Mehrere kurze Impulse statt langer Pause bei Werkstoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit Prozessüberwachung über eine fail-safe Diagnostik (Strom, Spannung, Impulsdauer) erhöht die Rückverfolgbarkeit der Schweißverbindungen
Randsaumqualität: Geometrische Vorfräsungen und Randabstand von ca. 2–3 mm verbessern die Passgenauigkeit beim Punktschweißen Die Elektrodenspanneinrichtung sollte eine gleichmäßige Last gewährleisten, um ungleichmäßige Kontaktflächen und Abnutzung zu minimieren
Spannungs- und Stromverlauf der PWM-Steuerung muss zu Materialdicke und Kontaktfläche passen, Beispielkonfigurationen: Fronius TPS 320i mit 12–15 kA Eisen- oder Nichteisenlegierungen können unterschiedliche Reaktionsverhalten zeigen, deshalb ist ein spezifisches Tabellenwert-Programm nötig
Schnittstelle zwischen Werkstück und Schweißzange sollte sauber bleiben, um Funkenflug und Verunreinigungen zu verhindern Die Anwendung in tragenden Bauteilen verlangt eine Ertüchtigung der Schweißstelle durch Sichtprüfung, Zerstörungsfreie Prüfungen und Freigabeprozesse
Fortschrittliche Sensorik wie Drahtfeder-Beteiligung oder Kraftsensoren helfen, Wiederholgenauigkeit zu erhöhen Sonderfälle wie Gelenke, Ecken oder Lötmittel erfordern angepasste Schweißparameter und ggf. zusätzliche Vormerkungen im Fertigungsplan
Für Werkzeuge im Metallbau empfiehlt sich eine Kombination aus Fronius TPS 320i, Lincoln Electric Spot Welder Systeme und geeignete Elektrodenmaterialien Praxisbeispiele: Einsatz von Punkten in Montagespannwerken, Verbindungen von Profilen in Geländerkonstruktionen und Gehäusen, abgestimmt auf Belastungsarten
Instandhaltung: Regelmäßige Reinigung der Kontakten und Überprüfung der Elektrodenabstände ist essentiell, um gleichbleibende Qualität zu erhalten Belegbare Qualitätskriterien mit Checklisten führen zu geringeren Nacharbeiten und saubereren Oberflächen in der Monteur-Praxis

Verbindung von Metallkonstruktionen im Bauwesen

Die Verbindung von Metallkonstruktionen im Bauwesen spielt eine wichtige Rolle bei der Errichtung von Gebäuden, Brücken, Türmen und anderen Bauwerken. Hier kommt das Punktschweißen als eine effiziente und zuverlässige Verbindungstechnik zum Einsatz. Beim Punktschweißen werden die zu verbindenden Metallteile durch kurze, starke Stromstöße miteinander verschweißt. Dies führt zu einer stabilen Verbindung, die auch hohen Belastungen standhalten kann.

Im Bereich des Metallbaus finden sich zahlreiche Anwendungsbereiche für das Punktschweißen. Beispielsweise werden Stahlträger, Balken und Geländer durch Punktschweißen miteinander verbunden, um eine stabile und dauerhafte Konstruktion zu schaffen. Auch bei der Herstellung von Treppen, Toren, Vordächern und anderen Bauelementen kommt das Punktschweißen zum Einsatz. Das Punktschweißen im Metallbau ermöglicht es, Metallkonstruktionen zügig und präzise miteinander zu verbinden.

Durch die hohe Festigkeit der Schweißverbindungen werden die Sicherheit und Langlebigkeit der Bauwerke gewährleistet. Zudem zeichnet sich das Punktschweißen durch seine Wirtschaftlichkeit aus, da die Schweißvorgänge automatisiert durchgeführt werden können. Dadurch können Zeit- und Kosten gespart werden, was gerade im Bauwesen von großer Bedeutung ist. Insgesamt ist das Punktschweißen im Metallbau eine bewährte Verbindungstechnik, die vielseitig einsetzbar ist und sich durch ihre Zuverlässigkeit und Effizienz auszeichnet. Durch die Verwendung von hochwertigen Materialien und die präzise Ausführung der Schweißverbindungen können stabile und dauerhafte Bauwerke geschaffen werden, die den hohen Anforderungen im Bauwesen gerecht werden.

Typische Einsatzbereiche von Punktschweißen

Einsatzbereich MaterialTypische Bauteile
Körbe und Rahmenkonstruktionen im Maschinenstandbereich Stähle S235JR, St37-2,rostfreier Stahl 304L Konstruktionsblechbauteile für Schienenrinnen und Kästen
Verbindungsstellen in Stahlblechbauteilen von Tor- und Türsystemen Aluminiumlegierungen 5754, 5083 Rahmenverbindungen in Tor- bzw. Türrahmen aus Stahlblech
Rahmenkonstruktionen für Geländer und Treppensysteme aus Profilblech Stahlbleche 1,5–3,0 mm, teilweise verzinkt DX51D+Z Geländerputschen am Balkon- und Treppenaufbau
Verstärkungen und Bleche in Maschinengestellen Cortenstahl S355J2W, Blechdicken 2,0–3,0 mm Verkettete Kantenschutz- und Aufnahmeplatten
Klemm- und Verschraubungsflächen in Fördertechnikgehäusen Werkstoffklasse DC01, Blechdicken 1,2–2,5 mm Verbundplatten mit fingerlosen Verbindungen in Förderern
Verschweißte Verbindungsplatten bei Stahlbauhaken und Aufhängungen Stähle S355J2+N, Blechstärken 1,5–2,5 mm Aufhängungsträgern für Maschinengehäuse
Profilübergänge und Verstärkungen in Werkstatteinrichtungen Aluminium 6061-T6, Blechstärken 2,0–3,0 mm Kühlgerätekästen und Motorabdeckungen
Kasten- und Gehäusekomponenten aus Blechen Stahlbleche feuerverzinkt Z390/ Z600, 1,2–2,5 mm Gehäuse- und Gehäuseplatten für Maschinensteuerungen
Tragkonstruktionen für Fahrzeugaufbauten und -rahmen Stähle S235JRG2+N, Karosseriematerialien 1,5–2,5 mm Katzen- und Bordbleche in Fahrzeugrahmen
Dichtungsausdeckungen und Verstärkungsbleche in Lager- und Werkstattbereichen Aluminium 5083 H111, 2,0–3,0 mm Schalträume und Gehäusebauteile in Schalträhmen
Kleinblechteile in Werkstückvorrichtungen Kupfer- oder Messingbleche, 0,8–1,5 mm Vorrichtungsplatten mit Biegestellen
Komponenten für Schalträume und Gehäusekonstruktionen aus Kaltblechen Warmgewalzte Bleche CE-Qualifikation, 2,0 mm Schweißverbindungen an Abdeckungen für Hydraulikpumpen

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